»Durch Asana wird Festigkeit im Körper und im Geist, sowie Freiheit von Krankheit und Beweglichkeit der Gliedmaßen erlangt.« – (Hatha Yoga Pradipika 1.17)

Asanas sind bestimmte Körperhaltungen, die du eine gewisse Zeit hälst und dabei deine Flexibilität, Kraft, Gleichgewicht, Koordination und Konzentration steigerst. Sie fördern deine Durchblutung, straffen die Figur und führen zu gesunder Ausstrahlung. Verbunden mit der Atmung erhöhen sie deine Achtsamkeit und dein Körperbewusstsein.

Durch Yogaübungen stärkst du dein Immunsystem und unterstützt deine Selbstheilungskräfte. Sie helfen gegen Herz- und Atemkrankheiten, Rücken- und Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Allergien, Asthma und viele andere chronische Beschwerden.

Doch sie bewirken noch viel mehr indem sie die stabile Basis für deine Erforschung und Weiterentwicklung von Körper, Atem und Geist bilden. Du lernst deine persönlichen Grenzen kennen und sanft zu verschieben, es können sich Energieblockaden lösen und psychische Zentren öffnen.

Durch die Kontrolle über deinen Körper kannst du auch deinen Geist unter Kontrolle bringen. Eine Asana erzeugt neben den physischen und physiologischen Wirkungen auch einen meditativen Zustand. Jede Yogaposition ist ein Symbol, ist nach einem Tier benannt oder geht auf alte Mythen zurück. Wenn dein Körper in eine Yogaposition eintaucht, begibt sich auch dein Geist in die Form der damit verbundenen Symbolik.